Musik

Klaus Schulze gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der elektronischen Musik. Er wurde 1947 in Berlin geboren. Bekannt wurde er als Schlagzeuger bei Tangerine Dream um Edgar Froese und wirkte an deren erstem Album Electronic Meditation mit. Er widmete sich in seinen Komposition atmosphärischer Klangteppiche wie Timewind, Moondawn oder Mirage – Eine elektronische Winterlandschaft. Mit diesen Stücken und zusammen mit Tangerine Dream  wurde er mit zu einem der einflussreichsten Wegbereiter der Berliner Schule. Sie prägte die europäische Elektronikmusik bis heute.

1971 entschied sich der Elektronikpionier, in Zukunft nicht mehr in Gruppen zu spielen und eigene Wege einzuschlagen. Zwei Jahre später gab Schulze sein erstes Solo-Konzert. Für seine LP Timewind erhielt er 1975 den französischen “Grand Prix International”. Es folgten 1976 Konzerte mit der international besetzten Gruppe “Go” in Paris und London. 1977 komponierte er die Filmmusik zum Erotik-Film Body Love von Regisseur Lasse Braun. Seine LP Dig It, das erste vollständig digital produzierte Album überhaupt, erschien 1980. Dig It wurde von der Fachzeitschrift “stereoplay” 1981 als “bestes Klaus Schulze-Album überhaupt” gewertet.

1988 folgte eine Co-Produktion mit der Pop-Gruppe Alphaville. In Dresden gab Schulze 1989 ein Konzert vor 6800 Zuhörern, 1991 ein Konzert vor dem Kölner Dom und ein Konzert in der Londoner Royal Festival Hall. Weitere Konzerttouren folgten bis heute. Im Jahre 2006 war Schulze mehrmals in Filmausschnitten sowie als Interviewpartner in der sechsteiligen Serie “Kraut und Rüben” im WDR zu sehen. Seit 2007 arbeitet Schulze mit der australischen Künstlerin Lisa Gerrard zusammen und gab mit ihr Zusammen mehrere Konzerte unter anderem in Berlin und Warschau. Heute lebt Schulze in Niedersachsen und arbeitet derzeit an einem neuen Album. Teile davon finden sich im Film HACKER wieder.

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Diskografie // Soloalben Auswahl

Irrlicht (1972)

Cyborg (1973)

Blackdance (1974)

Picture Music (1975)

Timewind (1975)

Moondawn (1976)

Body Love (Soundtrack) (1977)

Mirage (1977)

Body Love Vol. 2 (1977)

X (1978)

Dune (1979)

…Live… (Live) (1980)

Dig It (1980)

Trancefer (1981)

Audentity (1983)

Angst (Soundtrack) (1984)

Inter*Face (1985)

Dreams (1986)

En=Trance (1988)

Miditerranean Pads (1990)

The Dresden Performance (Live) (1990)

Beyond Recall (1991)

Royal Festival Hall Vol. 1 /2  (Live) (1992)

The Dome Event (Live) (1993)

Le Moulin de Daudet (Soundtrack) (1994)

Goes Classic (1994)

Totentag (Oper) (1994)

Das Wagner Desaster – Live – (Live) (1994)

In Blue (1995)

Are You Sequenced? (1996)

Dosburg Online (1997)

Live @ KlangArt 1/2 (Live) (2001)

Moonlake (2005)

Kontinuum (2007)

Farscape (2008) mit Lisa Gerrard

Rheingold (2008) mit Lisa Gerrard

Dziekuje Bardzo (2009) mit Lisa Gerrard